Samstag, 12. September 2015

USA - Kanada - USA

Die Beats der Venga Boys und Spicegirls noch im Kopf und in den Knochen, ging es nach einer sehr kurzen Nacht und  einem Kaffee, der diesen Namen nicht verdient hatte in Skagway von Bord. Wir stiegen direkt in einen Bus mit 50 Anderen und sind bei Nieselregen und einer Sichtweite von ca. 2 Metern in den Yukon nach Kanada gefahren. Quasi auf den Spuren der Goldsuchern. Während unser Busfahrer fröhlich von den tausenden Toten erzählte die auf der Straße während des Goldrausch starben, nutzen wir die Gelegenheit uns die malerische Landschaft anzuschauen. Da kann der Herbst in Deutschland einpacken bei der Farbpracht an den Bäumen. Nachdem wir die kanadische Grenzen überquert hatten, haben Marie und ich uns neue Freunde gesucht. Thelma und Louis, ein Alpakapärchen ... sowie ein kleines namenloses Zicklein ( wird bestimmt mal Marie getauft ;))

Nach unserem kurzen Abstecher nach Kanada ging es mit dem Zug zurück in die USA und nach der erfolglosen Suche nach einer Kneipe mit WLAN,  verabschiedeten wir uns für die nächsten 2 Tage vom Festland und stachen wieder in See.

Die folgenden Seetage verliefen relativ ereignislos, bis auf vereinzelt starken Seegang konnten wir die Tage endlich mal zur Erholung nutzen.

Heute sind wir dann in Whittier angekommen und haben das Schiff verlassen, um nun die nächste Etappe unserer Reise zu stärken.

Die Erkundung des Festland.  Nach einer kleinen Rundfahrt rund um Anchorage, haben wir unser Auto für die nächsten Tage in Empfang genommen. Dodge Durango - netter Monstertruck ...

Eine Kreuzfahrt die ist lustig ...

Hier nun der erste angekündigte Bericht mit einer kleinen Verspätung, auf Grund fehlender Internetverbindung. Am 07.09.2015 waren wir in Ketchikian, ein Ort mit ca 14000 Einwohnern. Neben einigen Totempfählen und netten Kneipen,  hatte dieser Ort nichts zu bieten.

Moment, doch hatte er doch. In Ketchikian sammeln sich die Lachse zum sterben nachdem sie abgeleicht haben. Dies wiederum lockt andere Tiere an, so zum Beispiel Robben.

Nach den unglaublichen Eindrücken von Mutter Natur mussten wir erstmal einen Verdauungsschnaps trinken. Dabei haben wir noch 1-2 nette Alaskianer (existiert dieses Wort?) kennengelernt.  Sowie ein Pärchen aus Florida,  die wir am nächsten Tag in Juneau erneut treffen sollten.

Am 08.09.2015 waren wir dann in Juneau. Die Hauptstadt Alaskas hat immerhin  ca 32000 Einwohner und man brauch fast 15 min um die "Stadt" abzulaufen ...

Hier stand eine Wanderung zum Mandenhall Gletscher sowie Walbeobachtung auf dem Plan. Aber seht selbst.

Zum Abschluss des Abends fand auf dem Kreuzfahrtschiff eine 90s Party statt. Ihr könnt euch die Freude von Marie vorstellen ... Boom Boom Boom

Montag, 7. September 2015

Hallo Alaska

Die Grenzkontrollen der Homeland Security sind der letzte Sche... da sitzen 5 Halbstarke mit coolen Sonnenbrillen in einem Raum und nehmen von 3000 Nicht-US Bürgern die Personalien und Fingerabdrücke. Coole Nummer ...nach über 2 Stunden waren wir endlich an Bord und erstmal von den Ausmaßen der Star Princess erschlagen. 17 Etage,  mehrere Pools, Casino, Theater, Open Air Kino und vieles mehr.

Nach der obligatorischen Rettungsübung haben wir uns erstmal den wichtigen Dingen gewidmet.  Wo gibt's Bier,  wo darf man rauchen und welche Punkte bieten die beste Aussicht. Den Abend haben wir mit dem obligatorischen Cider ausklingen lassen. Cheers!

Am folgenden Tag war ein Seetag auf dem Programm,  also haben wir uns erholt und die reichlichen Essensangebote ausgetestet.  Nebenbei gab's ein Film im Open Air Kino.  Beim Abendbrot herrschte auf einmal rege Aufregung am Nachbartisch.  Es wurden Wale gesehen. Also ab auf das Deck  und tatsächlich 20-30 Wale ringsherum. Beeindruckend!