Willkommen in Buganda, oder wie der Kolonialherrscher sagen würde Uganda.
Bevor wir den bildungspolitischen Teil starten, müssen natürlich erstmal erläutern wie wir nach Uganda kamen. Die Fluganbindung nach Entebbe bzw. Kampala gestaltete sich aus Berlin, wie so ziemlich in jede andere Stadt auf dieser Welt als umständlich, weshalb wir zunächst nach Brüssel fliegen mussten und anschließend über Kigali (Ruanda) nach Entebbe weiter flogen. Carrier unser (nicht vorhandenen, wegen fehlender Alternativen) Wahl war diesmal Brussel Airlines. Seit 2017 zu 100% im Besitz von Lufthansa und quasi der Low-Low-Low-Cost Carrier der Lufthansa Gruppe - so zumindest der Augenschein was Service, Ausstattung und Zustand des Flugzeugs angeht. Irgendwo zwischen 3. Klasse Schlafwagen Kalkuta-Dehli Express und Premium Econemy Wizz Air. Der Slogan der Airline lautet "You're in good company" - will nicht wissen mit wem die sich so rumtreiben, dass sie zu dieser Einschätzung kommen, aber wirklich gut fühlte es sich alles irgendwie nicht an - aber ist ja Geschmackssache.
An Bord gab es wenig zu erleben, da es neben den Sitzplätzen auch eigentlich nicht viel gab - die Bordbesatzung hatte sich mal kurz zum Abflug gezeigt und danach weitestgehend verabschiedet. Bordentertainment entsprach in etwa der 1€ DVD-Grabbelkiste bei MediaMarkt an der Kasse.
Die Einreise nach Uganda verlief mehr als entspannt und nach gut 15 Stunden wurden wir von unserem Guide Isaac samt entsprechendem Gefährt für die nächsten 3 Wochen empfangen.
Der versprochene Bildungsteil bevor es mit den Erlebnissen startet.
Das Gebiet in und um Uganda gilt in der Wissenschaft als die Wiege der Menschheit - Anthropologen fanden hier Beweise für erste Menschen die mehr als 50000 Jahre alt sind, sowie bis zu 15 Millionen Jahre alte Fossilien von Primaten.
Ansonsten ist die Geschichte Ugandas, eine, die auch viele andere afrikanische Staaten teilen. Geprägt von Zu- und Abwanderungen sowie Vertreibung verschiedener Volksgruppen bis hin zur Etablierung von verschiedenen Stammesgruppen. Die ersten dauerhaften Stämme siedelten sich im 9. Jahrhundert im Gebiet Ugandas an und bildeten die Grundlage für die späteren Königreiche, die bis zum heutigen Tag teilweise noch Bestand haben, auch wenn sie auf Grund der Kolonialgeschichte und der daraus entstandenen politischen Strukturen heute keine wirkliche Macht mehr besitzen.
Der relativ starke islamische Einfluss auf die Bevölkerung im 19. Jahrhundert rief reichlich christliche Missionare auf den Plan, die diesen wachsenden Einfluss unterbinden wollten und so trafen ab den 1870er immer mehr anglikanische und katholische Missionare im Land ein. Gelockt von Wohlstand, modernen Waffen und potentiellen Machtaufwuchs schlossen sich mehrere lokale Könige den Missionaren und später auch den Entsandten aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien an, unwissend, dass dies ihren Untergang bedeuten wird.
Nachdem sich die Animositäten zwischen den europäischen Entsandten immer mehr zuspitzten kam es zu ersten erheblichen Konflikten auf dem Ugandischen Boden - diese sollten im Rahmen der Kongokonferenz bereinigt werden, als das Territorium Ugandas komplett unter britische Verwaltung gestellt wurde und Großbritannien die Kolonialherrschaft erlangte. Sorgte verständlicherweise nicht für die größten Begeisterungsstürme bei Ugandas Bevölkerung und so brachen immer wieder Konflikte aus, unter anderem auch unter Zutun anderer Kolonialmächte wie Frankreich und Deutschland, die ihrerseits Ansprüche auf Landstriche Ugandas geltend machen wollten.
Mit Unterstützung ihrer Truppen aus den indischen Überseegebieten gelang es den Briten allerdings ihre Macht endgültig zu sichern und das Volk auf ihre Seite zu bringen. Als Dank für die frühere "Gastfreundschaft" seitens der ehemaligen Aristokraten, wurden diese in die politische Ämter gesetzt und mit weiteren frei nutzbaren Ländereien bedacht - das Volk wiederum erhielt wenn überhaupt nur Pachtland.
Im Verlauf des 2. Weltkriegs nahm die Präsenz der Briten etwas ab und es formten sich nach und nach innerstaatliche Widerstandsparteien, die letztlich die Grundlage zur späteren Unabhängigkeit Ugandas am 9. Oktober 1962 bildeten.
In Folge der Unabhängigkeit wurden auch die ehemaligen Königreiche verboten, da man Angst hatte, diese würden der Stabilität des Staates schaden. Diese Meinung vertrat sowohl der erste Präsident Milton Obote, als auch Idi Amin und die folgenden Übergangsregierungen.
Seit 1993 sind die Königreiche wieder offiziell erlaubt und unterteilen das Land in 5 Reiche (Bugunda, Bunyoro, Tooro, Busoga und Ankole) mit jeweiligen Königen, welche allerdings keinerlei politische Macht besitzen sondern sich um Fragen rund um Kultur, Tradition und Soziales in ihren Reichen kümmern.
Wir beginnen unsere Reise im Königreich Bugunda - genauer in Entebbe direkt am Victoriasee. Mit einer Größe der Fläche Bayerns der zweitgrößte Süßwassersee der Welt. Mehr als 30 Millionen Menschen leben an den Ufergebieten rund um den See in den Ländern Uganda, Tanzania und Kenia. Unser erster Ausflug führte uns in die Sumpfgebiete am Ugandischen Ufer des Sees auf der Suche nach einheimischen Vögeln, wie dem Schuhschnabel.
Und wie sollte es natürlich anders sein - uns ist das Glück weiterhin hold und wir haben tatsächlich nach kurzer Fahrt in der Nussschale einen Schuhschnabel inklusive Jungtier sichten können - absolut unglaublich diese Tiere.
Zum Abschluss in Entebbe begaben wir uns noch auf eine Bird-Watching Tour mit der lokalen Birding Gruppe des ortsansässigen Ornithologenverbandes - keine leichtes Unterfangen für Marie, da die Leiterin der Gruppe sich augenscheinlich nur ihren Namen gemerkt hatte und sie regelmäßig ansprach und über irgendwas abfragte. Etwas nervlich strapaziert, aber glücklich haben wir am nächsten Morgen unseren Weg ins nächste Königreich angetreten.
Genauer gesagt ging es nach Masindi in das Königreich Bunyoro. Die Stadt Masindi diente im zweiten Weltkrieg als Flüchtlingsunterkunft für knapp 5000 vertriebene Polen und zeitweilig als Reha-Ort für Ernest Hemingway, der sich nach einem Flugzeugabsturz in der Nähe dort erholte. Von beiden Sachen ist wenig bis gar nichts mehr zu sehen. Das Hotel vor Ort rühmt sich damit während der Dreharbeiten zu "The African Queen" sowohl Bogart, als auch Katharine Hepburn empfangen zu haben - naja ob dem tatsächlich so ist kann keiner sagen. Letztlich ist es aber der perfekte Ausgangspunkt um in den Murchison Falls Nationalpark zu gelangen.
Im Murchison Falls Nationalpark stand für uns ein erstes Highlight der Reise an. Wir hatten die Chance zusammen mit einem lokalen Guide in den Regenwald zu gehen und nach den hier freilebenden Schimpansen zu suchen. Nach strammen 45min Fußmarsch stieg uns nicht nur relativ strenger Urin Geruch in die Nase, sondern wir konnten auch die ersten sehr energischen Rufe hören, ehe die ersten Schimpansen über unseren Köpfen anfingen Rabatz zu machen.
Zunächst pinkelten die Kollegen noch reichlich aus den Baumkronen um ihr Revier zu markieren und schmissen die eine oder andere Frucht zu Boden, was aber durchaus normal ist, da sich eine weitere Schimpansengruppe in der Umgebung befand und man sich in Lauerstellung befand. Die Situation beruhigte sich aber nach einigen Minuten wieder und alsbald befanden sich auch die ersten Artgenossen am Boden und boten ein unbeschreibliches Schauspiel. Es ist eigentlich unmöglich das dort erlebte irgendwie in Worte zu fassen. Diese Tiere strahlen eine solche unglaubliche Faszination aus, dass ich mich doch sehr schwer tue irgend eine Superlative zu finden, die nur im entferntesten widerspiegeln kann, was wir in dem Moment empfunden haben.
Nach gut 3 Stunden war das Trekking leider für uns beendet und es ging weiter zu den Murchison Falls. Mit 300 Kubikmetern Wassern in der Sekunde einer der wasserreichsten Wasserfälle der Welt und zudem die Heimat der größten Krokodilpopulation Ugandas. Die Fälle trugen während der Diktatur Idi Amins zeitweilig den Namen Kabalega Falls - dieser wurde allerdings von der Bevölkerung abgelehnt, einerseits weil es von Idi kam und er in der Region nicht die größten Sympathien genoss, andererseits da der ursprüngliche Namensgeber der Afrikaforscher Samuel White Baker durchaus hohes Ansehen genießt, da er einer der ersten und ambitioniertesten Vertreter für ein Verbot des Sklavenhandels war.
Bis zum 9. Oktober 1962 führte lediglich ein Wasserarm zu den Fällen - im Rahmen der erlangten Unabhängigkeit des Landes hat die Bevölkerung allerdings so sehr gejubelt und getanzt, so dass ein zweiter Arm entstand und mehr Wassermaßen befördert wurden und die Stärke der Fälle als Sinnbild der Stärke des Landes zunahmen ... so erzählt man es sich. Vermutlich gab es einfach nur starke Regenfälle oder Abgänge wegen eines Erbebens oder so, aber die Geschichte hat natürlich Charm.
Nach all der Aufregung ging es am Nachmittag für uns in die Murchison River Lodge, direkt am Nil mit abendlichen Nilpferd und Krokodilbesuch. Untergebracht waren wir in einem Zelt mit angeschlossenem Aussenbad - absolut idyllisch. Kaum eingecheckt, fragte uns unser Guide Isaac ob wir nicht noch Lust auf nen kleinen Abend-Drive haben - also Tasche in die Ecke, kurzes Erfrischungsbier und ab auf die Straße. Sollte sich als weise Entscheidung unsererseits entpuppen, denn nach guten 30min konnten wir eine Löwin im Baum bewundern, die selber nicht so richtig wusste, warum sie hochgeklettert war und auch alles andere als zufrieden wirkte, da das ganze Unterfangen einen sehr unbequemen Eindruck machte.
Am kommenden Morgen ging es zunächst auf die Suche nach den heimischen Wildtieren, auch hier leistete Isaac erneut grandiose Arbeit und wir bekamen reichlich Elefanten, Giraffen und Büffel zu sehen. Mit steigenden Temperaturen sank dann aber die Aufmerksam doch deutlich bei uns und wir baten nach guten 4 Stunden um einen kurzen Break, da am Nachmittag noch eine Fahrt auf dem Nil Richtung der Murchison Wasserfälle anstand. Isaac zeigte Erbarmen und nach einer kurzen Erfrischung in der Lodge wechselten wir von der Straße auf das Wasser. Zusammen mit einer aufgeregten Truppe Mitfünziger Amerikanerinnen, deren Highlight der Fang eines Nilbarsches am Ufer durch einen Angler war, sowie 2-3 weiteren Pärchen machten wir uns auf den Weg Richtung Wasserfälle. Vorbei an Nilpferden, Elefanten und Nilkrokodilen zeichnete sich alsbald am Himmel Erfrischung ab. Kurz vor den Wasserfällen, öffnete der Himmel seine Schleusen und es goss für kurze Zeit wie aus Kübeln. Eine willkommene Abkühlung bei sonst guten 30-32 Grad. Lediglich die anschließende Luftfeuchtigkeit von mehreren hundert Prozent sorgte für das eine oder andere aufgekreuselte Barthaar.
Nachdem uns die Tour durchaus zugesagt hatte, entschieden wir uns am kommenden Morgen erneut auf dem Nil zu schippern, diesmal allerdings in die entgegengesetzte Richtung und zwar Richtung Lake Albert und dem Grenzgebiet zur Demokratischen Republik Kongo. Das gesamte Gebiet ist mehr oder minder Sumpfland und nach starken Regenfällen in den vergangenen Jahren quasi eine Art von Atlantis, da reichlich Landstücke nun dauerhaft unter Wasser stehen. Begleitet wurden wir dieses Mal von einer Studiengruppe der Universität Salford. Neben Elefanten, Nilpferden und reichlich einheimischen Vögeln, konnten wir auch hier einen der seltenen Schuhschnabel finden.
Damit endete auch unser Aufenthalt im Königreich Bunyoro - den der nächste Stopp unserer Tour sollte der Kibale Nationalpark im Königreich Tooro werden. Auf dem mehrstündigen Weg nach Kibale erfuhren wir, dass der aktuelle König von Tooro in der Nacht zufuhr verstorben war, was durchaus zu Bestürzen in der Bevölkerung führte, da er mit 37 Jahren der jüngste und zugleich auch einer der beliebtesten Könige war. Nach guten 6,5 Stunden Fahrt quer durch das Ugandische Hinterland kennen wir nun so ziemlich jede Möglichkeit der landwirtschaftlichen Nutzung von Land und deren Bedeutung. Stand jetzt nicht unbedingt auf unserer Liste mit Informationen, die wir erlangen müssen, wobei die Landwirtschaft mehr als 1/3 des Landeseinkommen ausmacht und entsprechend wichtig ist. Durch den hohen landwirtschaftlichen Anteil hat sich Uganda auch den Namen "Mutterland" auf dem Afrikanischen Kontinent gemacht, da sie quasi die säugende Brust ist und die umliegenden Länder wie Südsudan, DR Kongo, Tanzania und Kenya mit Agrarprodukten versorgt. Landwirtschaft ist auch mehr oder minder die Lebenserhaltungsmaßnahme der örtlichen Bevölkerung, da es kein wirkliches Sozialsystem gibt und wer nicht selber etwas anbaut oder eine sehr gut bezahlte Tätigkeit hat, wird über kurz oder lang elendig verhungern.
Im Kibale Nationalpark stand ein zweites Schimpansentrekking für uns auf der Tagesordnung. Diesmal waren wir nicht alleine unterwegs, sondern in Begleitung eines deutschen Pärchen in seinen 60ern. Bereits nach guten 20 Minuten laufen, hörten wir die Schimpansen und kurze Zeit später sahen wir sie über uns hin und her springen und natürlich wieder mit Sachen schmeißen. Kann jetzt aus eigener Erfahrung sagen, dass so eine halbe Guavenschale aus 8-10m Höhe, wenn sie auf deinem Brustkorb landet, durchaus schmerzt.
Bevor ich aber abgleite und in Selbstmitleid versinke, zurück zu den Schimpansen - auch hier haben wir erneut solch unbeschreibliche Momente erlebt, dass selbst die hinterlistige Mordattacke verziehen ist.
Im Anschluss an das Trekking haben wir uns noch 2 lokalen Guides angeschlossen und sind das Sumpfgebiet rund um den Park abgelaufen. Zum Abschluss wurden wir noch durch die Gemeinde geführt und durften dabei zuschauen, wie aus jeglichen Bananenarten, die es gibt, Bier und Gin hergestellt wird. Das Bier ist eine Mischung aus Tee und Bananensaft mit guten 5-7% Alkohol, der vermeintliche Gin ist ein besserer Grappa und hat je nach Zuckergehalt der Bananen irgendwas zwischen 40 und 10000% Alkohol.
Etwas beschwipst ging es am kommenden Mittag weiter von der Nordhalbkugel auf die Südhalbkugel. Um zum nächsten Ziel der Reise, dem Queen Elizabeth National Park zu gelangen ist die Überquerung des Äquators notwendig. Nicht wirklich spannend, aber immerhin gibt es ein Denkmal, vor dem eine spanische Reisegruppe knapp 20 Minuten lang über eine Linie auf dem Boden gesprungen ist und immer wieder Nord-Süd-Nord-Süd gerufen hat ... komisches Volk.
Zur Abwechslung befinden wir uns dieses mal in keinem Königreich, sondern mehr oder minder in einer Selbst verwalteten Region - ursprünglich einmal das Land der Songora bzw. Bachwezi oder Chwezi. Grund hierfür sind unteranderem die vollkommen willkürlichen Grenzziehungen im Rahmen der Kongokonferenz und jeglicher weiteren Kolonialtätigkeiten, wie zum Beispiel die Einteilung der Königreiche durch die Kolonialherren im 19 und 20ten Jahrhundert. Großteil dieses Gebietes war ursprünglich einmal der heutigen DR Kongo zugeordnet beziehungsweise befand sich unter deren Verwaltung. In der Regionen werden deshalb auch verschiedene Dialekte und Sprachen gesprochen, die außerhalb dieses Bezirkes kein Mensch in Uganda versteht.
Ursprünglich trug der Park den Namen Kazinga National Park - nach einem Kanal der die beiden größten Seen Edward und George miteinander verband. Im Rahmen eines Besuches der Queen 1952 wurde der Park nach ihr umbenannt und trotz der späteren Unabhängigkeit nicht wieder in Kazinga umbenannt. Im Park findet man eine der weltweit größten Nilpferd- und Nilkrokodilpopulationen. Daneben sind ebenfalls reichlich Elefanten und Raubkatzen, aber keine Giraffen vertreten. Eine weitere Besonderheit des Parks sind verschiedene Vulkankrater in denen Salz von den Einheimischen par Hand geschöpft wird.
Auf unserer Tour durch den Park konnten wir tatsächlich neben Löwen auch Leoparden zu Gesicht bekommen. Immer wieder beindruckend diese Tiere in freier Wildbahn zu beobachten. Im Süden des Nationalpark verschlug es uns noch kurz an den Ishasha Fluss, der dem Besucher die Möglichkeit gibt, ohne großes Aufsehen in den Kongo einzureisen, lediglich die in Massen rumliegenden Nilpferde und Krokodile könnten ggf. abschreckend wirken. Neben den Tieren ist vlt auch der Umstand abschreckend, dass sich vor 1-2 Jahren in der Region bewaffnete Rebellen einen erbitterten Kampf mit der Regierung geliefert haben und dabei auch reichlich zivile Opfer zu Buche standen. Aktuell hat sich die Lage aber beruhigt, man befindet sich in augenscheinlich vielversprechenden Friedensverhandlungen.
Die ganze Region liegt dennoch gerade unter einem Mantel von Rauch und Staub - Grund dafür sind enorme Buschbrände, sowohl auf kongolesischer, als auch auf ugandischer Seite. Die Flächen werden aktiv in Brand gesetzt, um den Wachstum der neuen Gräser zu beschleunigen, allerdings fehlt auf beiden Seiten aktuell das wichtigste Mittel für Wachstum - Regen. Die Region ist maximal ausgedörrt und der Regenfall lässt nun schon länger als üblich auf sich warten.
































